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Wohnmobil mieten vergleichen in Kanada

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Die Mietpreise für Wohnmobile in Kanada liegen bei den meisten Fahrzeugen ungefähr zwischen 50 $ und 350 $ pro Tag. Die tatsächlichen Preise hängen aber stark von Fahrzeugtyp, Saison und weiteren Faktoren ab. Viele Anbieter haben beliebte Class-C-Wohnmobile im Programm – Marken wie Cruise Canada, Meridian, Fraserway und Canadream sind besonders gefragt.

Kanadier:innen sind echte Camper-Profis – entsprechend findest du viele Einrichtungen für das Leben unterwegs: von modernen Wohnmobilparks über wunderschöne Natur-Campingplätze bis zu traumhaften Scenic Routes von A nach B. Das Wohnmobil-Erlebnis in Kanada gehört definitiv zu den besten der Welt.

Beliebte Camper in Kanada

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„Entdecke Kanada auf deine Art, indem du eine Wohnmobilklasse wählst, die zu deinen Reiseplänen passt.“

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Luxus-Wohnmobile

CanaDream Saver 2

Saver 2

CanaDream

Automatik
Fraserway Truck Camper Scout

Truck Camper Scout

Fraserway

Automatik
Owasco A Class 32 - The Grizzly

A Class 32 - The Grizzly

Owasco

Automatik
Motorhome Travel Inc 34-37 Ft Class A Motorhome Type S

34-37 Ft Class A Motorhome Type S

Motorhome Travel Inc

Automatik
Motorhome Travel Inc 30-31 Ft Class C Motorhome Type N

30-31 Ft Class C Motorhome Type N

Motorhome Travel Inc

Automatik
Motorhome Travel Inc 30 Ft Class A Motorhome Type Q

30 Ft Class A Motorhome Type Q

Motorhome Travel Inc

Automatik
Meridian RV C-MED Plus

C-MED Plus

Meridian RV

Automatik
Meridian RV C-MED 2310 - 245

C-MED 2310 - 245

Meridian RV

Automatik
Indie Campers Wrangler

Wrangler

Indie Campers

Automatik
Indie Campers Solis

Solis

Indie Campers

Automatik
Indie Campers Four Winds

Four Winds

Indie Campers

Automatik
Fraserway C-Small

C-Small

Fraserway

Automatik
Canadream Maxi Motorhome MH-A

Maxi Motorhome MH-A

Canadream

Cruise Canada C30 Large

C30 Large Motorhome

Cruise Canada

Fraserway C-Large MH23/25-S

C-Large MH23/25-S

Fraserway

Ambassador RV MH 23ft Non-Slide Class C

MH 23ft Non-Slide Class C

Ambassador RV

Meridian RV Category 3 C-MED (C21-22)

Category 3 C-MED (C21-22)

Meridian RV

Class A 32

Class A 32

Outdoor Travel

Fraserway C-XLarge MH29/31-S

C-XLarge MH29/31-S

Fraserway

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RV-Modelle in Kanada verstehen

Wenn du richtig stilvoll losziehen willst, geht kaum etwas über das Reisen im RV oder Recreational Vehicle. Diese „rollenden Zuhause“ verbinden Reisen mit Komfort und lassen dich Kanadas weite Landschaften entdecken – mit vielen Annehmlichkeiten direkt an Bord.

Die RV-Welt bietet eine riesige Auswahl an Modellen – jedes mit eigenen Vorteilen und Dingen, die du bedenken solltest. Welche Klasse am besten passt, hängt von deinem Budget, deinen Reiseplänen, der Gruppengröße und deinem Komfortanspruch ab. Ob du allein unterwegs bist und etwas Kompaktes willst oder als Familie ein echtes „Home away from home“ suchst: Es gibt für fast jeden Bedarf die passende RV-Klasse.

Aber bei der Vielzahl an RV-Klassen kann es schnell schwer werden, das perfekte Modell zu finden. Deshalb haben wir uns die wichtigsten RV-Klassen genauer angesehen und ihre Besonderheiten für dich aufgeschlüsselt.

Parkmodell-RVs

Park-Model-RVs (auch Recreational Park Trailers) sind eine besondere RV-Kategorie. Sie sind so gebaut, dass sie wie ein Haus wirken, und sind für die saisonale Nutzung gedacht – meist fix in RV-Parks oder auf Campingplätzen. Auch wenn sie transportierbar sind, sind sie nicht für regelmäßiges Reisen ausgelegt.

Mit rund 400 square feet bieten Park Models viel Wohnfläche, oft mit vollwertigen Geräten und einem komfortablen Schlafzimmer – perfekt für Einzelpersonen oder Familien, die unterwegs nicht auf das Gefühl von „Zuhause“ verzichten wollen.

Class-A-Wohnmobile

Stell dir diese Modelle als die Luxusyachten der Autobahn vor. Class-A-Motorhomes sind die größten und luxuriösesten RVs, meist etwa 26 bis 45 feet (ca. 7,9–13,7 m) lang. Sie werden auf speziell entwickelten Fahrgestellen gebaut und erinnern von der Form her an einen Bus – mit flacher bzw. steiler Front und großen Fenstern. Zur Ausstattung können Kingsize-Betten, vollwertige Badezimmer, Küche, Wohnbereich, Waschmaschine/Trockner und Entertainment-Systeme gehören.

Class-A-Motorhomes bieten unglaublich viel Luxus und Platz, haben aber auch ihren Preis – und sind weniger spritsparend. Für Anfänger:innen kann das Fahren und Rangieren herausfordernd sein, und wegen der Größe kann es Einschränkungen geben, wo du überhaupt parken darfst.

Class-B-Wohnmobile

Trotz des „B“ im Namen sind das die kleinsten Motorhomes – oft einfach: Campervans. Class-B-RVs basieren auf normalen Van-Karosserien, die dann mit Schlaf-, Küchen- und teils auch Bad-Elementen ausgebaut werden.

Class-B-Motorhomes sind typischerweise 18 bis 24 feet (ca. 5,5–7,3 m) lang. Sie lassen sich leichter fahren, parken und warten und punkten oft mit besserer Sprit-Effizienz. Auch wenn sie weniger Platz bieten als Class A oder Class C, holen moderne Designs und clevere Lösungen aus dem kompakten Raum erstaunlich viel raus.

Class-C-Wohnmobile

Ein Class-C-Motorhome ist so etwas wie die Mittelklasse zwischen Class A und Class B. Es wird auf einem Truck- oder Van-Cutaway-Chassis gebaut und hat eine angebaute Fahrerkabine – typisch ist der Schlafbereich über dem Fahrerhaus. Die Länge liegt meist bei 20 bis 33 feet (ca. 6,1–10,1 m).

Diese Motorhomes bieten mehr Schlafplätze als Class B und haben oft ähnliche Ausstattung wie Class A – nur in kompakterer Form. Sie sind leichter zu fahren als ein Class A und bieten eine gute Balance aus Komfort, Platz und Wendigkeit.

Reiseanhänger

Travel Trailer sind ziehbare RVs in allen möglichen Größen – von winzigen Teardrop-Trailern bis hin zu riesigen, zweistöckigen Modellen. Diese nicht-motorisierten RVs werden mit Auto, SUV, Minivan oder Pick-up über eine Kupplung am Stoßfänger oder Rahmen gezogen.

Travel Trailer sind super vielseitig und passen zu unterschiedlichen Budgets und Reisebedürfnissen. Du kannst sie am Campingplatz abstellen und dein Zugfahrzeug für Tagesausflüge oder Erledigungen nutzen. Towing kann aber herausfordernd sein – besonders, wenn du das zum ersten Mal machst.

Fifth-Wheel-Anhänger

Fifth-Wheel-Trailer sind die geräumigsten unter den ziehbaren RVs. Sie werden mit einem speziellen Kupplungssystem in der Ladefläche eines Pick-ups gezogen. Vom Komfort her bieten sie vieles, was man auch bei Class-A-Motorhomes findet – inklusive Slide-outs, die den Wohnraum im Stand noch vergrößern.

Durch das spezielle Kupplungsdesign lassen sie sich beim Ziehen meist stabiler und sicherer manövrieren. Der Nachteil: Du brauchst einen passenden Truck und solltest mit Größe und Gewicht gut umgehen können.

Truck-Camper

Diese kompakten Einheiten sind dafür gedacht, auf die Ladefläche eines Pick-ups geladen zu werden. Truck Camper bieten genug Platz zum Schlafen, eine kleine Küche und meistens auch ein sehr kompaktes Bad. Der größte Vorteil ist die Mobilität: Sie sind ideal, wenn du gern abseits der üblichen Routen unterwegs bist oder in Gegenden mit wenig Platz. Mit einem Truck Camper kannst du im Grunde dort campen, wo dein Truck hinkommt.

Allerdings ist der Wohnraum minimal – perfekt für Alleinreisende oder Paare. Auch wenn sie nicht den Komfort größerer RVs bieten, machen sie ihre Flexibilität und der oft niedrigere Preis zur richtig starken Option für robuste, abenteuerliche Trips.

Pop-up-Camper

Pop-up-Camper (auch Fold-out-Camper oder Tent Trailer) sind eine leichte, günstige Option – perfekt für Einsteiger:innen und Camping-Fans. Während der Fahrt sind sie kompakt und stromlinienförmig. Am Ziel werden sie ausgeklappt (entweder per Handkurbel oder automatisch) und bieten dann Schlafbereiche und einen kleinen Wohnraum.

Manche Pop-ups haben Basics wie eine kleine Küche und eine mobile Toilette. Der größte Vorteil ist, dass sie sich leicht ziehen und verstauen lassen. Der Nachteil: Sie bieten weniger Isolierung und Komfort als größere RVs – für kalte Regionen oder Luxus-Ansprüche sind sie meist nicht die beste Wahl.

Hybrid-Anhänger

Hybrid-Trailer sind – wie der Name schon sagt – eine Mischung: in diesem Fall eine Kombination aus einem festen Travel Trailer und einem Pop-up-Camper. Sie haben ausklappbare Zeltbereiche, meist vorne, hinten oder an der Seite, die zusätzliche Schlafplätze schaffen.

Hybride bieten mehr Wohnraum als klassische Pop-ups, bleiben aber durch das leichtere Design relativ einfach zu ziehen. Sie haben normalerweise mehr Ausstattung als ein Pop-up, aber weniger als ein klassischer Travel Trailer. Die Zelt-/Canvas-Schlafbereiche sorgen zwar für ein „näher an der Natur“-Gefühl, schützen aber weniger vor Wetter und Kälte.

Camper-Stationen

Map of campervan rental depots near 379792

Der Selbstfahrer-Urlaub in Kanada

Dein Campervan-Urlaub in Kanada wird je nach Region (und Jahreszeit) völlig unterschiedlich ausfallen – aber eines ist sicher: An der Landschaft wirst du dich nicht sattsehen. Mit dem Wohnmobil bist du flexibel, kannst in deinem eigenen Tempo reisen und hast alle Essentials immer in der Nähe.

  • Leistbar: Wenn du Transport und Unterkunft kombinierst, schrumpft dein Budget oft deutlich – und du hast mehr Geld für andere schöne Dinge.

  • Bequem: Kanada ist RIESIG. Wenn du mehr als eine Gegend sehen willst, verbringst du automatisch Zeit auf der Straße. Mit dem Wohnmobil funktioniert Roadtripping in Kanada einfach am besten – und du findest unterwegs viele Campingplätze, auf die du unkompliziert rollen kannst.

  • Flexibel: Wenn du dich nicht gern an einen minutiösen Reiseplan bindest: wir fühlen das. Einer der größten Vorteile beim Wohnmobil mieten ist, dass du deinen eigenen Weg wählen kannst – und Platz für angenehme Überraschungen lässt.

  • Mehr Zeit draußen: Wenn du in Kanada ein Wohnmobil mietest, stehst du wahrscheinlich sowieso auf Natur. Warum also ein kleines Hotelzimmer überbezahlen, wenn du auch an einem ruhigen Platz einschlafen kannst – mit Naturgeräuschen im Hintergrund?

  • Ausstattung an Bord: Du hast all deine kleinen „Creature Comforts“ dabei, während du durch die Weiten des „Great White North“ fährst.

Diese Tipps helfen dir beim Fahren in Kanada mit dem Miet-Wohnmobil:

  1. Der Verkehr fährt auf der rechten Seite.
  2. Sicherheitsgurte und Kindersitze sind Pflicht.
  3. Nimm immer einen gültigen Führerschein mit.
  4. Fußgängerinnen und Fußgänger haben Vorrang.
  5. Wenn du in Québec unterwegs bist, schadet ein bisschen Französisch nicht – es ist dort Amtssprache, und die Verkehrsschilder sind auf Französisch.
  6. Die strafrechtliche Promillegrenze in Kanada liegt bei 0,08 %. In vielen Provinzen und Territorien drohen außerdem sofortige Strafen am Straßenrand, wenn du im Warnbereich liegst (Promille zwischen 0,05 und 0,079).
  7. Pass auf Wildtiere auf – besonders bei Sonnenaufgang, in der Dämmerung und nachts. Auf Landstraßen und langen, offenen Strecken kreuzt Wildlife sehr häufig die Straße.

Gibt es in Kanada Mautstraßen?

Es gibt nicht viele Mautstraßen in Kanada, aber ein paar findest du in den östlichen Provinzen (z. B. in Ontario, Québec, Nova Scotia und Prince Edward Island).

Wie du bezahlst, hängt von der jeweiligen Strecke ab. Manche Mautstraßen laufen komplett elektronisch (über Transponder oder Kennzeichenerkennung, ohne Bargeldstellen), andere erlauben Kartenzahlung oder Bargeld an besetzten Mautstationen. Frag am besten bei deiner Wohnmobilvermietung nach, wie sie das mit Mautstraßen handhabt, wenn du durch diese Provinzen fahren willst.

10 Tipps für eine Kanada-Reise im Wohnmobil

Egal ob Wohnmobil-Neuling oder erfahrener RV-Profi: Diese 10 Tipps helfen dir, das Beste aus deinem Kanada-Roadtrip herauszuholen.

(1) Folge der Sonne

Sommer und früher Herbst sind in Kanada die beste Zeit fürs Campern. Das Wetter ist angenehm warm, und du hast meist viel Sonne, während du gemütlich dahincruist. Kanada heißt nicht umsonst das „Great White North“ – Winter und früher Frühling sind eher nichts, wenn du keine Lust auf Campen im Schnee hast.

(10) Erstelle eine Packliste

Vergiss die Basics nicht! Mach dir eine Packliste mit allem Wichtigen und geh sie vor der Abreise ruhig zweimal durch. Wenn du viel draußen bist, gehören Sonnenschutz, Gelsenspray und natürlich gute Wanderschuhe fix dazu. Eine physische (oder zumindest offline verfügbare) Karte ist auch immer eine gute Idee – genauso wie ein bisschen Unterhaltung für deine Mitfahrer!

(2) Plane deine Route im Voraus

Ein bisschen Spielraum im Plan ist super – trotzdem solltest du dir vor dem Start eine grobe Route überlegen.

(3) Bleib in einer kleinen Region

Kanada ist das zweitgrößte Land der Welt. Es reicht von Küste zu Küste, und große Teile sind unbewohnt und kaum erschlossen. Damit du nicht deinen ganzen Urlaub am Fahrersitz verbringst, such dir am besten eine Region aus, entscheide, was du unbedingt sehen willst, und halte die Fahrzeiten zwischen den Stopps möglichst kurz.

(4) Nimm die Panoramastraße

Campern ist beliebter denn je – und viele Hotspots (inklusive Attraktionen und Campingplätze) sind im Sommer komplett voll. Schau dich ruhig auch nach weniger bekannten Ecken um – davon gibt’s in Kanada mehr als genug!

(5) Finde das perfekte Mietfahrzeug

Du wirst viel Zeit im Campervan verbringen – und er ist wahrscheinlich einer der größten Kostenpunkte deines Urlaubs. Such dir also ein Fahrzeug aus, das zu deinem Reisestil passt, und nutz Camper Champ, um die besten Deals bei den Top-Anbietern zu finden.

(6) Buche frühzeitig

Das gilt sowohl für deine Wohnmobil-Miete als auch für Campingplätze. Die Hauptsaison ist relativ kurz und sehr gefragt – deshalb solltest du dir ein passendes Fahrzeug und einen guten Platz so früh wie möglich sichern. Am besten buchst du mindestens fünf Monate im Voraus.

(7) Nutze die verfügbaren Aktivitäten

Kanada ist ein Paradies für Outdoor-Fans. Mit malerischen Trails zum Wandern, glasklaren Seen zum Paddeln und jeder Menge Flüssen zum Angeln gibt’s unzählige Möglichkeiten, draußen richtig was zu erleben.

(8) Pass auf Wildtiere auf

Kanada ist wild. Sobald du die Städte hinter dir lässt, kommen lange Straßenabschnitte durch echte Wildnis – und dort ist die Chance auf Tierbegegnungen deutlich höher. Halt die Augen offen, besonders wenn du bei Sonnenaufgang, Sonnenuntergang oder am Abend unterwegs bist.

(9) Behalte deine Ressourcen im Blick

Gerade wenn du größere Städte im Rückspiegel lässt, ist das extra wichtig. Füll vorher unbedingt noch Sprit, Frischwasser und alle wichtigen Vorräte auf – oft bist du danach eine ganze Weile unterwegs, bis wieder eine Möglichkeit zum Nachfüllen kommt.

Reisetipps für Kanada

Wie kannst du bei einem RV-Urlaub in Kanada Geld sparen?

Kanada kann für einen Wohnmobilurlaub ziemlich teuer sein. Spritpreise sind hoch, und die langen Distanzen zwischen den Zielen lassen das Budget schnell wachsen. Trotzdem gibt’s viele Möglichkeiten, die Kosten niedrig zu halten – gerade, wenn du bewusst sparen möchtest.

  • Bleib in einem kleinen Gebiet. In Kanada mit dem Wohnmobil alle großen Highlights sehen zu wollen, ist verlockend – aber die Entfernungen sind enorm. Such dir dein absolutes Must-See aus und schau, was in der Umgebung liegt. Oft gibt’s in einer kleinen Region richtig viel zu erleben, und du weißt es vielleicht nur noch nicht!

  • Gib am Abholort zurück. Wenn du in einer Region bleibst, kannst du dein Mietfahrzeug meistens problemlos dort zurückgeben, wo du es abgeholt hast – und sparst dir so eine saftige Einweg-Rückgabegebühr.

  • Buche früh. Früh buchen kann dir eine ordentliche Stange Geld sparen – sowohl bei Campingplätzen als auch bei der Wohnmobilmiete.

  • Vergleiche Preise. Lass dich nicht auf den ersten Preis festnageln! Ein Preisvergleichstool wie Camper Champ hilft dir, Angebote von Wohnmobilvermietungen zu vergleichen und einen richtig guten Deal zu finden.

  • Meide die Hauptsaison. Im Sommer ist es voll, und vieles ist in dieser Zeit teurer. Wenn du sonniges, angenehmes Wetter willst – aber ohne Menschenmassen und Spitzenpreise – plane deinen Trip lieber für den Herbst!

  • Wähle ein kleineres Fahrzeug. Ein Luxus-Wohnmobil mit allem Drum und Dran hat Vorteile – bis du an der Tankstelle stehst. Ein sparsameres Fahrzeug hilft dir, Geld zu sparen, besonders wenn du lange Strecken fahren willst.

  • Such günstige Campingplätze. Kanada hat viele Optionen für Wohnmobilreisende. Besonders günstig sind oft Provincial Parks – meide große RV-Resorts, wenn du das Budget niedrig halten möchtest.

Wann ist die beste Zeit zum Campern in Kanada?

Auch wenn du in Kanada theoretisch das ganze Jahr über mit dem Wohnmobil unterwegs sein kannst, liegt die echte Campingsaison zwischen Mai und Oktober. Die meisten Campingplätze und Wohnmobilparks haben außerhalb dieser Monate geschlossen – auch wenn ein paar wenige einfache Winter-Optionen für die ganz Hartgesottenen anbieten.

Wenig überraschend ist der Sommer die Hochsaison für Wohnmobilurlaub in Kanada. Juli und August sind die vollsten (und teuersten) Reisemonate, weil das Wetter im ganzen Land dann meist am besten ist.

Juni und September gelten als Zwischensaison. Das Wetter ist etwas milder – genauso wie Temperaturen und Preise.

Anfang Oktober kann ebenfalls eine tolle Zeit für einen Besuch sein, besonders in Ostkanada, wenn sich das Herbstlaub von seiner buntesten Seite zeigt. Abends kann es im Herbst frisch werden, also pack dir ruhig ein paar zusätzliche Schichten ein.

Wie viel Zeit brauchst du für einen RV-Urlaub in Kanada?

Es würde wahrscheinlich ein ganzes Leben dauern, um alle Landschaften Kanadas zu erkunden. Da du für einen Wohnmobilurlaub im „Great White North“ vermutlich nicht so viel Zeit hast, solltest du dir ein oder zwei Regionen aussuchen – und darin wiederum eine kleinere Teilregion, auf die du dich konzentrierst. Und keine Sorge: Du musst jetzt noch kein FOMO bekommen. Wenn du eine gut machbare Route wählst, kannst du in ein bis zwei Wochen richtig tief in deine Lieblingsregion eintauchen – und sparst dabei oft auch Zeit und Geld.

Überleg dir bei der Planung vor allem die Fahrzeiten. Du willst ja nicht deine ganze Reise auf der Straße verbringen, also peile maximal 2–3 Stunden Fahrt pro Tag an. Unterwegs gibt’s zwar viele Stopps, aber recherchiere ruhig vorher ein bisschen, damit du nicht an spannenden Orten vorbeifährst, ohne es zu merken.

Für einige der Top-Highlights in Westkanada solltest du dir mindestens zwei Wochen nehmen. Hol dein Wohnmobil in Vancouver ab und fahr Richtung Jasper, Yoho und Banff National Parks. Alle drei haben wohnmobilfreundliche Campingplätze, und entlang der schönen Strecke ab Vancouver findest du außerdem viele tolle Provincial Parks. Wenn du keine vollen zwei Wochen hast, kannst du einen der Parks weglassen oder statt in Vancouver lieber in Calgary starten.

Ostkanada ist viel dichter besiedelt als der Westen – dadurch hast du mehr Optionen für den Start deines Trips. Große Hubs im Osten sind unter anderem Quebec City, Toronto, Montreal und Ottawa. Hol dein Mietfahrzeug ab und los geht’s. Egal, welche Stadt du als Basis wählst: Du hast jede Menge Outdoor-Aktivitäten direkt in Reichweite – perfekt, wenn du wenig Zeit hast. Such dir einfach die Gegend aus, die dich am meisten reizt, und plane mindestens eine Woche dafür ein.

Wenn du’s abenteuerlich magst, kannst du Yukons Golden Loop in etwa einer Woche schaffen – Start in Whitehorse und dann weiter Richtung der unfassbar schönen Weiten Alaskas. Denk nur dran: Alaska gehört zu den USA, also sei auf einen Grenzübertritt vorbereitet!

Und noch ein wichtiger Punkt: Einweg-Rückgabegebühren sind teuer – Sprit ist’s aber auch. Wenn dir Zeit wichtiger ist als Geld, kann es sich lohnen, in einer anderen Stadt zurückzugeben, statt wieder zurückzufahren. Mit guter Planung kannst du beides vermeiden – und es gibt in Kanada viele großartige Rundrouten, die dafür perfekt geeignet sind.

Wohnmobil in Kanada parken

Wo kannst du in Kanada mit dem RV über Nacht parken?

Die einfache Antwort: Du musst jede Nacht auf einen richtigen Campingplatz fahren. In Kanada ist es gesetzlich verboten, auf Rastplätzen und bei Shopping Malls im Fahrzeug zu übernachten – buch deine Campingplätze also am besten vorab! Walmart-Parkplätze galten lange als „Geheimtipp“ fürs kostenlose Übernachten, aber die Firmenpolitik ist inzwischen immer unklarer. Du brauchst ausdrücklich die Erlaubnis vom jeweiligen Filialmanagement, um dort über Nacht zu stehen – am besten meidest du das, außer es ist wirklich der allerletzte Notnagel!

Spiel lieber auf Nummer sicher und reservier dir einen Platz in einem Provincial Park, National Park oder RV-Resort. Überall im Land findest du Stellplätze in unterschiedlichen Preisklassen. Je nach Campground unterscheiden sich auch die Einrichtungen – schau also vorher nach, was dir wichtig ist, damit du den passenden Platz findest.

Welche Nationalparks eignen sich in Kanada am besten fürs RV-Camping?

Kanadas Nationalparks sind echte Kronjuwelen der Outdoor-Szene. Viele richten ihren ganzen Wohnmobilurlaub nach den Top-Parks aus – darunter Banff, Jasper und Yoho, die (relativ) nah beieinander liegen. Wenn du lieber abseits der Klassiker unterwegs bist, gibt’s ebenfalls tolle Optionen, darunter Neufundlands Gros-Morne-Nationalpark und der Waterton-Lakes-Nationalpark in Alberta. Egal, welche Region du erkundest: Du findest überall eine Handvoll Nationalparks, die sich wirklich lohnen.

Westkanada

British Columbia

  • Yoho-Nationalpark
  • Kootenay-Nationalpark

Alberta

  • Jasper-Nationalpark
  • Banff-Nationalpark
  • Waterton-Lakes-Nationalpark

Saskatchewan

  • Prince-Albert-Nationalpark Manitoba

  • Riding-Mountain-Nationalpark

Ostkanada

Ontario

  • Bruce-Peninsula-Nationalpark

Quebec

  • La-Mauricie-Nationalpark

Neufundland

  • Gros-Morne-Nationalpark

Das Kanada-Erlebnis

Aufgrund seiner schieren Größe ist es praktisch unmöglich, in einem einzigen Leben jede Ecke Kanadas zu erkunden – geschweige denn in einer Reise. Such dir lieber eine Region aus, schreib dir deine Must-dos für genau diese Gegend zusammen und plan deine Route darum herum. Wichtig: Große Teile Kanadas sind kaum erschlossen, besonders im hohen Norden. Der Süden ist viel leichter zugänglich – mit mehr asphaltierten Straßen und camperfreundlicher Infrastruktur.

Westkanada – British Columbia, Alberta, Saskatchewan und Manitoba

Von der rauen Pazifikküste über die Kanadischen Rocky Mountains und weit darüber hinaus – Westkanada ist einfach ein Traum.

British Columbia und Alberta sind die beliebtesten Provinzen fürs Campern, und das aus gutem Grund: weltbekannte Nationalparks, charmante Küstenorte und atemberaubende Bergpanoramen ohne Ende. Du könntest deinen Urlaub damit verbringen, zwischen den Nationalparks Jasper, Banff und Yoho hin und her zu pendeln – und dein Wohnmobil in Vancouver oder Calgary abholen und/oder zurückgeben.

Oder du erkundest die grünen Hügel und Täler von Manitoba oder fährst auf dem Trans-Canada Highway durch die weiten Ebenen von Saskatchewan.

Ostkanada – Ontario, Quebec, Newfoundland and Labrador, New Brunswick, Nova Scotia und Prince Edward Island

Kanadas östliche Provinzen sind genauso beeindruckend wie der Westen – also anschnallen, das wird eine richtig schöne Fahrt.

Diese große Region hat es in sich: von New Brunswicks Fundy Coastal Drive und den hübschen Küstenorten auf Prince Edward Island bis zu den ruhigen Bergdörfern im Süden von Québec und jeder Menge Outdoor-Abenteuer in Südontario.

Start deinen Wohnmobil-Urlaub in Montreal, Québec oder Toronto und erkunde unterschätzte Nationalparks – oder flieg nach Halifax und verbringe deine Zeit ganz entspannt in Nova Scotia, New Brunswick und auf Prince Edward Island.

Nordkanada – Yukon, Northwest Territories, Nunavut

Kanadas Norden ist riesig, aber vom Angebot her eher überschaubar. Die Region nimmt fast die Hälfte der Landesfläche ein, doch ungefähr 90 % gelten wegen rauem Terrain und eisigen Temperaturen als unbewohnbar – also nicht gerade ideal fürs Erkunden mit dem Wohnmobil.

Die absolute Wildnis ruft aber natürlich die Abenteuerlustigen – und ja, ein Teil dieser unberührten Region ist auch auf einem Camper-Urlaub in Kanada machbar. Yukon und die Northwest Territories haben für RV-Reisende mehr Infrastruktur, und dazu bekommst du wunderschöne Landschaften, die du oft fast für dich allein hast. Wer diese weniger befahrene Route nimmt (sprich: wirklich selten befahren), kann sich auf pure, unberührte Natur, endlose Ausblicke direkt aus dem Fahrerhaus und viel Wildlife freuen. Relativ gut camper-taugliche Highlights im Norden sind zum Beispiel die Gegenden rund um Yellowknife, Whitehorse und Fort Smith.

Wichtig: Für Kanadas Norden brauchst du deutlich mehr Vorausplanung. Du solltest genau wissen, wo du tanken kannst, welche Straßen mit deinem Wohnmobil befahrbar sind und welche Campingplätze du ansteuern kannst – die Auswahl ist dort oben nämlich ziemlich dünn.

Häufige Fragen

Kann mein Miet-Wohnmobil mit einem Fahrradträger ausgestattet werden?

Mehrere Wohnmobilvermietungen erlauben dir, einen Fahrradträger am Wohnmobil zu montieren. Bitte beachte, dass Fahrradträger nicht für alle Marken und Modelle verfügbar sind und normalerweise vorab reserviert werden müssen.

Wie viel kostet eine Nacht auf einem RV-Park oder Campingplatz?

Canada hat Tausende Campingplätze, die meist etwa 40–90 $ (Kanadische Dollar) pro Nacht kosten.

Beliebte Optionen in Vancouver sind der Capilano River RV Park, der Burnaby Cariboo RV Park and Campgrounds und der Dogwood Campgrounds & RV Park.

Kannst du in Kanada im Wohnmobil überall schlafen?

Nicht überall. In Kanada brauchst du in der Regel eine Erlaubnis, um über Nacht zu stehen – und die Regeln unterscheiden sich je nach Provinz/Territorium und Gemeinde. Du kannst also nicht einfach davon ausgehen, dass du überall im Wohnmobil schlafen darfst, wo du parken kannst.

  • Campingplätze und Wohnmobil-Parks (die unkomplizierteste Option). Kanada hat Tausende Campingplätze, die typischerweise etwa 40–90 CAD pro Nacht kosten.

  • Bestimmte öffentliche Flächen (z. B. Crown land), wo „dispersed camping“ je nach lokalen Regeln, Genehmigungen und Aufenthaltslimits erlaubt sein kann (für Nicht-Residenten oft strenger).

  • Manche Autobahn-Rastanlagen, wo Übernachten nur erlaubt ist, wenn es die Beschilderung zulässt (Regeln variieren).

Walmart kann manchmal funktionieren, aber das hängt von der Entscheidung der Filialleitung und lokalen Vorschriften ab.

Schau immer auf Schilder, informier dich über lokale Regeln und wirf auch einen Blick in deinen Mietvertrag, bevor du dich für die Nacht einrichtest.

Kann ich mit einem in Kanada gemieteten Campervan in die USA fahren?

Grundsätzlich ja – viele kanadische Wohnmobilvermietungen erlauben dir, mit dem Mietfahrzeug in die USA zu fahren. Check dafür die Regeln und Bedingungen deines gewünschten Anbieters.

Du musst jederzeit die Visa- und Zollbestimmungen einhalten.

Kann ich in Kanada ein Wohnmobil mit unbegrenzten Kilometern mieten?

Die meisten Wohnmobilvermietungen in Kanada bieten unbegrenzte Kilometer nicht standardmäßig an.

In den meisten Fällen gibt es ein tägliches Kilometerlimit, und wenn du darüberkommst, fallen zusätzliche Gebühren an. Extra-Kilometer kannst du oft in Paketen dazukaufen. Nicht genutzte Kilometer werden bei der Rückgabe nicht erstattet.

Welchen Führerschein brauche ich, um in Kanada einen Campervan zu mieten?

Du brauchst einen aktuellen, vollwertigen Führerschein, um ein Fahrzeug zu mieten. Ausländische Führerscheine werden akzeptiert, wenn sie auf Englisch oder Französisch sind oder eine anerkannte Übersetzung beiliegt. Wenn dein Führerschein in einer anderen Sprache als Englisch oder Französisch ist, brauchst du einen internationalen Führerschein (IDP).

Auch wenn dein Führerschein auf Englisch oder Französisch ist: Wenn du länger in Kanada bleibst (3 Monate oder mehr), kann zusätzlich ein IDP verlangt werden. Die Regeln unterscheiden sich je nach Provinz – informier dich am besten vorab und achte auf die lokalen Vorgaben.

Hinweis: Richtlinien variieren je nach Anbieter. Prüfe immer die AGB deiner Miete.