




Vergleiche Campervans von mehreren Anbietern in Kanada an einem Ort mit Camper Champ.
Die Mietpreise für Wohnmobile in Kanada liegen bei den meisten Fahrzeugen ungefähr zwischen 50 $ und 350 $ pro Tag. Die tatsächlichen Preise hängen aber stark von Fahrzeugtyp, Saison und weiteren Faktoren ab. Viele Anbieter haben beliebte Class-C-Wohnmobile im Programm – Marken wie Cruise Canada, Meridian, Fraserway und Canadream sind besonders gefragt.
Kanadier:innen sind echte Camper-Profis – entsprechend findest du viele Einrichtungen für das Leben unterwegs: von modernen Wohnmobilparks über wunderschöne Natur-Campingplätze bis zu traumhaften Scenic Routes von A nach B. Das Wohnmobil-Erlebnis in Kanada gehört definitiv zu den besten der Welt.
„Entdecke Kanada auf deine Art, indem du eine Wohnmobilklasse wählst, die zu deinen Reiseplänen passt.“
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Wenn du richtig stilvoll losziehen willst, geht kaum etwas über das Reisen im RV oder Recreational Vehicle. Diese „rollenden Zuhause“ verbinden Reisen mit Komfort und lassen dich Kanadas weite Landschaften entdecken – mit vielen Annehmlichkeiten direkt an Bord.
Die RV-Welt bietet eine riesige Auswahl an Modellen – jedes mit eigenen Vorteilen und Dingen, die du bedenken solltest. Welche Klasse am besten passt, hängt von deinem Budget, deinen Reiseplänen, der Gruppengröße und deinem Komfortanspruch ab. Ob du allein unterwegs bist und etwas Kompaktes willst oder als Familie ein echtes „Home away from home“ suchst: Es gibt für fast jeden Bedarf die passende RV-Klasse.
Aber bei der Vielzahl an RV-Klassen kann es schnell schwer werden, das perfekte Modell zu finden. Deshalb haben wir uns die wichtigsten RV-Klassen genauer angesehen und ihre Besonderheiten für dich aufgeschlüsselt.
Park-Model-RVs (auch Recreational Park Trailers) sind eine besondere RV-Kategorie. Sie sind so gebaut, dass sie wie ein Haus wirken, und sind für die saisonale Nutzung gedacht – meist fix in RV-Parks oder auf Campingplätzen. Auch wenn sie transportierbar sind, sind sie nicht für regelmäßiges Reisen ausgelegt.
Mit rund 400 square feet bieten Park Models viel Wohnfläche, oft mit vollwertigen Geräten und einem komfortablen Schlafzimmer – perfekt für Einzelpersonen oder Familien, die unterwegs nicht auf das Gefühl von „Zuhause“ verzichten wollen.
Stell dir diese Modelle als die Luxusyachten der Autobahn vor. Class-A-Motorhomes sind die größten und luxuriösesten RVs, meist etwa 26 bis 45 feet (ca. 7,9–13,7 m) lang. Sie werden auf speziell entwickelten Fahrgestellen gebaut und erinnern von der Form her an einen Bus – mit flacher bzw. steiler Front und großen Fenstern. Zur Ausstattung können Kingsize-Betten, vollwertige Badezimmer, Küche, Wohnbereich, Waschmaschine/Trockner und Entertainment-Systeme gehören.
Class-A-Motorhomes bieten unglaublich viel Luxus und Platz, haben aber auch ihren Preis – und sind weniger spritsparend. Für Anfänger:innen kann das Fahren und Rangieren herausfordernd sein, und wegen der Größe kann es Einschränkungen geben, wo du überhaupt parken darfst.
Trotz des „B“ im Namen sind das die kleinsten Motorhomes – oft einfach: Campervans. Class-B-RVs basieren auf normalen Van-Karosserien, die dann mit Schlaf-, Küchen- und teils auch Bad-Elementen ausgebaut werden.
Class-B-Motorhomes sind typischerweise 18 bis 24 feet (ca. 5,5–7,3 m) lang. Sie lassen sich leichter fahren, parken und warten und punkten oft mit besserer Sprit-Effizienz. Auch wenn sie weniger Platz bieten als Class A oder Class C, holen moderne Designs und clevere Lösungen aus dem kompakten Raum erstaunlich viel raus.
Ein Class-C-Motorhome ist so etwas wie die Mittelklasse zwischen Class A und Class B. Es wird auf einem Truck- oder Van-Cutaway-Chassis gebaut und hat eine angebaute Fahrerkabine – typisch ist der Schlafbereich über dem Fahrerhaus. Die Länge liegt meist bei 20 bis 33 feet (ca. 6,1–10,1 m).
Diese Motorhomes bieten mehr Schlafplätze als Class B und haben oft ähnliche Ausstattung wie Class A – nur in kompakterer Form. Sie sind leichter zu fahren als ein Class A und bieten eine gute Balance aus Komfort, Platz und Wendigkeit.
Travel Trailer sind ziehbare RVs in allen möglichen Größen – von winzigen Teardrop-Trailern bis hin zu riesigen, zweistöckigen Modellen. Diese nicht-motorisierten RVs werden mit Auto, SUV, Minivan oder Pick-up über eine Kupplung am Stoßfänger oder Rahmen gezogen.
Travel Trailer sind super vielseitig und passen zu unterschiedlichen Budgets und Reisebedürfnissen. Du kannst sie am Campingplatz abstellen und dein Zugfahrzeug für Tagesausflüge oder Erledigungen nutzen. Towing kann aber herausfordernd sein – besonders, wenn du das zum ersten Mal machst.
Fifth-Wheel-Trailer sind die geräumigsten unter den ziehbaren RVs. Sie werden mit einem speziellen Kupplungssystem in der Ladefläche eines Pick-ups gezogen. Vom Komfort her bieten sie vieles, was man auch bei Class-A-Motorhomes findet – inklusive Slide-outs, die den Wohnraum im Stand noch vergrößern.
Durch das spezielle Kupplungsdesign lassen sie sich beim Ziehen meist stabiler und sicherer manövrieren. Der Nachteil: Du brauchst einen passenden Truck und solltest mit Größe und Gewicht gut umgehen können.
Diese kompakten Einheiten sind dafür gedacht, auf die Ladefläche eines Pick-ups geladen zu werden. Truck Camper bieten genug Platz zum Schlafen, eine kleine Küche und meistens auch ein sehr kompaktes Bad. Der größte Vorteil ist die Mobilität: Sie sind ideal, wenn du gern abseits der üblichen Routen unterwegs bist oder in Gegenden mit wenig Platz. Mit einem Truck Camper kannst du im Grunde dort campen, wo dein Truck hinkommt.
Allerdings ist der Wohnraum minimal – perfekt für Alleinreisende oder Paare. Auch wenn sie nicht den Komfort größerer RVs bieten, machen sie ihre Flexibilität und der oft niedrigere Preis zur richtig starken Option für robuste, abenteuerliche Trips.
Pop-up-Camper (auch Fold-out-Camper oder Tent Trailer) sind eine leichte, günstige Option – perfekt für Einsteiger:innen und Camping-Fans. Während der Fahrt sind sie kompakt und stromlinienförmig. Am Ziel werden sie ausgeklappt (entweder per Handkurbel oder automatisch) und bieten dann Schlafbereiche und einen kleinen Wohnraum.
Manche Pop-ups haben Basics wie eine kleine Küche und eine mobile Toilette. Der größte Vorteil ist, dass sie sich leicht ziehen und verstauen lassen. Der Nachteil: Sie bieten weniger Isolierung und Komfort als größere RVs – für kalte Regionen oder Luxus-Ansprüche sind sie meist nicht die beste Wahl.
Hybrid-Trailer sind – wie der Name schon sagt – eine Mischung: in diesem Fall eine Kombination aus einem festen Travel Trailer und einem Pop-up-Camper. Sie haben ausklappbare Zeltbereiche, meist vorne, hinten oder an der Seite, die zusätzliche Schlafplätze schaffen.
Hybride bieten mehr Wohnraum als klassische Pop-ups, bleiben aber durch das leichtere Design relativ einfach zu ziehen. Sie haben normalerweise mehr Ausstattung als ein Pop-up, aber weniger als ein klassischer Travel Trailer. Die Zelt-/Canvas-Schlafbereiche sorgen zwar für ein „näher an der Natur“-Gefühl, schützen aber weniger vor Wetter und Kälte.
Dein Campervan-Urlaub in Kanada wird je nach Region (und Jahreszeit) völlig unterschiedlich ausfallen – aber eines ist sicher: An der Landschaft wirst du dich nicht sattsehen. Mit dem Wohnmobil bist du flexibel, kannst in deinem eigenen Tempo reisen und hast alle Essentials immer in der Nähe.
Leistbar: Wenn du Transport und Unterkunft kombinierst, schrumpft dein Budget oft deutlich – und du hast mehr Geld für andere schöne Dinge.
Bequem: Kanada ist RIESIG. Wenn du mehr als eine Gegend sehen willst, verbringst du automatisch Zeit auf der Straße. Mit dem Wohnmobil funktioniert Roadtripping in Kanada einfach am besten – und du findest unterwegs viele Campingplätze, auf die du unkompliziert rollen kannst.
Flexibel: Wenn du dich nicht gern an einen minutiösen Reiseplan bindest: wir fühlen das. Einer der größten Vorteile beim Wohnmobil mieten ist, dass du deinen eigenen Weg wählen kannst – und Platz für angenehme Überraschungen lässt.
Mehr Zeit draußen: Wenn du in Kanada ein Wohnmobil mietest, stehst du wahrscheinlich sowieso auf Natur. Warum also ein kleines Hotelzimmer überbezahlen, wenn du auch an einem ruhigen Platz einschlafen kannst – mit Naturgeräuschen im Hintergrund?
Ausstattung an Bord: Du hast all deine kleinen „Creature Comforts“ dabei, während du durch die Weiten des „Great White North“ fährst.
Diese Tipps helfen dir beim Fahren in Kanada mit dem Miet-Wohnmobil:
Es gibt nicht viele Mautstraßen in Kanada, aber ein paar findest du in den östlichen Provinzen (z. B. in Ontario, Québec, Nova Scotia und Prince Edward Island).
Wie du bezahlst, hängt von der jeweiligen Strecke ab. Manche Mautstraßen laufen komplett elektronisch (über Transponder oder Kennzeichenerkennung, ohne Bargeldstellen), andere erlauben Kartenzahlung oder Bargeld an besetzten Mautstationen. Frag am besten bei deiner Wohnmobilvermietung nach, wie sie das mit Mautstraßen handhabt, wenn du durch diese Provinzen fahren willst.
Aufgrund seiner schieren Größe ist es praktisch unmöglich, in einem einzigen Leben jede Ecke Kanadas zu erkunden – geschweige denn in einer Reise. Such dir lieber eine Region aus, schreib dir deine Must-dos für genau diese Gegend zusammen und plan deine Route darum herum. Wichtig: Große Teile Kanadas sind kaum erschlossen, besonders im hohen Norden. Der Süden ist viel leichter zugänglich – mit mehr asphaltierten Straßen und camperfreundlicher Infrastruktur.
Von der rauen Pazifikküste über die Kanadischen Rocky Mountains und weit darüber hinaus – Westkanada ist einfach ein Traum.
British Columbia und Alberta sind die beliebtesten Provinzen fürs Campern, und das aus gutem Grund: weltbekannte Nationalparks, charmante Küstenorte und atemberaubende Bergpanoramen ohne Ende. Du könntest deinen Urlaub damit verbringen, zwischen den Nationalparks Jasper, Banff und Yoho hin und her zu pendeln – und dein Wohnmobil in Vancouver oder Calgary abholen und/oder zurückgeben.
Oder du erkundest die grünen Hügel und Täler von Manitoba oder fährst auf dem Trans-Canada Highway durch die weiten Ebenen von Saskatchewan.
Kanadas östliche Provinzen sind genauso beeindruckend wie der Westen – also anschnallen, das wird eine richtig schöne Fahrt.
Diese große Region hat es in sich: von New Brunswicks Fundy Coastal Drive und den hübschen Küstenorten auf Prince Edward Island bis zu den ruhigen Bergdörfern im Süden von Québec und jeder Menge Outdoor-Abenteuer in Südontario.
Start deinen Wohnmobil-Urlaub in Montreal, Québec oder Toronto und erkunde unterschätzte Nationalparks – oder flieg nach Halifax und verbringe deine Zeit ganz entspannt in Nova Scotia, New Brunswick und auf Prince Edward Island.
Kanadas Norden ist riesig, aber vom Angebot her eher überschaubar. Die Region nimmt fast die Hälfte der Landesfläche ein, doch ungefähr 90 % gelten wegen rauem Terrain und eisigen Temperaturen als unbewohnbar – also nicht gerade ideal fürs Erkunden mit dem Wohnmobil.
Die absolute Wildnis ruft aber natürlich die Abenteuerlustigen – und ja, ein Teil dieser unberührten Region ist auch auf einem Camper-Urlaub in Kanada machbar. Yukon und die Northwest Territories haben für RV-Reisende mehr Infrastruktur, und dazu bekommst du wunderschöne Landschaften, die du oft fast für dich allein hast. Wer diese weniger befahrene Route nimmt (sprich: wirklich selten befahren), kann sich auf pure, unberührte Natur, endlose Ausblicke direkt aus dem Fahrerhaus und viel Wildlife freuen. Relativ gut camper-taugliche Highlights im Norden sind zum Beispiel die Gegenden rund um Yellowknife, Whitehorse und Fort Smith.
Wichtig: Für Kanadas Norden brauchst du deutlich mehr Vorausplanung. Du solltest genau wissen, wo du tanken kannst, welche Straßen mit deinem Wohnmobil befahrbar sind und welche Campingplätze du ansteuern kannst – die Auswahl ist dort oben nämlich ziemlich dünn.
Mehrere Wohnmobilvermietungen erlauben dir, einen Fahrradträger am Wohnmobil zu montieren. Bitte beachte, dass Fahrradträger nicht für alle Marken und Modelle verfügbar sind und normalerweise vorab reserviert werden müssen.
Canada hat Tausende Campingplätze, die meist etwa 40–90 $ (Kanadische Dollar) pro Nacht kosten.
Beliebte Optionen in Vancouver sind der Capilano River RV Park, der Burnaby Cariboo RV Park and Campgrounds und der Dogwood Campgrounds & RV Park.
Nicht überall. In Kanada brauchst du in der Regel eine Erlaubnis, um über Nacht zu stehen – und die Regeln unterscheiden sich je nach Provinz/Territorium und Gemeinde. Du kannst also nicht einfach davon ausgehen, dass du überall im Wohnmobil schlafen darfst, wo du parken kannst.
Campingplätze und Wohnmobil-Parks (die unkomplizierteste Option). Kanada hat Tausende Campingplätze, die typischerweise etwa 40–90 CAD pro Nacht kosten.
Bestimmte öffentliche Flächen (z. B. Crown land), wo „dispersed camping“ je nach lokalen Regeln, Genehmigungen und Aufenthaltslimits erlaubt sein kann (für Nicht-Residenten oft strenger).
Walmart kann manchmal funktionieren, aber das hängt von der Entscheidung der Filialleitung und lokalen Vorschriften ab.
Schau immer auf Schilder, informier dich über lokale Regeln und wirf auch einen Blick in deinen Mietvertrag, bevor du dich für die Nacht einrichtest.
Grundsätzlich ja – viele kanadische Wohnmobilvermietungen erlauben dir, mit dem Mietfahrzeug in die USA zu fahren. Check dafür die Regeln und Bedingungen deines gewünschten Anbieters.
Du musst jederzeit die Visa- und Zollbestimmungen einhalten.
Die meisten Wohnmobilvermietungen in Kanada bieten unbegrenzte Kilometer nicht standardmäßig an.
In den meisten Fällen gibt es ein tägliches Kilometerlimit, und wenn du darüberkommst, fallen zusätzliche Gebühren an. Extra-Kilometer kannst du oft in Paketen dazukaufen. Nicht genutzte Kilometer werden bei der Rückgabe nicht erstattet.
Du brauchst einen aktuellen, vollwertigen Führerschein, um ein Fahrzeug zu mieten. Ausländische Führerscheine werden akzeptiert, wenn sie auf Englisch oder Französisch sind oder eine anerkannte Übersetzung beiliegt. Wenn dein Führerschein in einer anderen Sprache als Englisch oder Französisch ist, brauchst du einen internationalen Führerschein (IDP).
Auch wenn dein Führerschein auf Englisch oder Französisch ist: Wenn du länger in Kanada bleibst (3 Monate oder mehr), kann zusätzlich ein IDP verlangt werden. Die Regeln unterscheiden sich je nach Provinz – informier dich am besten vorab und achte auf die lokalen Vorgaben.
Hinweis: Richtlinien variieren je nach Anbieter. Prüfe immer die AGB deiner Miete.